Körpertherapie - Osteopathie, Biodynamics und Shiatsu

 

Körperliche Beschwerden und emotionale Probleme finden Resonanz in Haltung und Gewebe des Körpers.
Aber nicht nur aktuelle Situationen, sondern auch alte Verletzungen durch Unfälle, Operationen, Fehlbelastungen oder „unverdautem“ Stress können die Körperstruktur chronisch verfestigen.
Die Arbeit mit dem Körper löst die verfestigten Strukturen und harmonisiert Psyche und Körperfunktionen.

Mit Hilfe von Körpertherapie

• werden Spannungen gelöst,
• wird Durchblutung, Lymphabfluss und Versorgung der Nerven verbessert,
• wird die hormonelle Versorgung harmonisiert,
• wird die Funktion von Muskeln und Organen verbessert,
• werden die Immunabwehr und die Selbstheilungskräfte gestärkt,
• wird Haltung und Atem verbessert,
• wird der Energiefluss im Körper wiederhergestellt.

Ziel ist es, neben Schmerzfreiheit und Wohlbefinden, den eigenen Körper ganz wahrzunehmen, den eigenen Körper „zurück zu erobern“.
Die Integration, die vollständige Wahrnehmung und Akzeptanz unseres Körpers ist ein großer Schritt Richtung Lebendigkeit, Lebensfreude und Gesundheit.

Neben akuten und chronischen Beschwerden sind Behandlungen auch zur Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens, zur Entspannung und als Prophylaxe sehr empfehlenswert.

Die Osteopathie ist eine umfassende Körperarbeit, die versucht, den Menschen mit allen seinen Körpersystemen zu begreifen und die körperlichen Ursachen von Beschwerden zu behandeln. Ein Grundsatz dieses Therapieansatzes ist:

„Wenn sich die Körperstrukturen normalisieren und beweglich sind, folgt die Funktion.“

Die Arbeit mit dem Skelettsystem, den Organen, den Muskel- und Bindegewebsstrukturen baut Spannungen und Ungleichgewichte im Körper ab. Sie hat einen positiven Einfluss auf den Austausch und die Kreisläufe im Körper (Blut, Lymphe, Hormone, Nerven, Verdauung, Ausscheidung).

In der Osteopathie wird hauptsächlich mit drei Körpersystemen gearbeitet:

Das Craniosakrale System

besteht aus der Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) und den sie umgebenden Membranen. Craniosakrales System heißt es, weil diese Flüssigkeit zwischen Kopf (Cranium) und dem Kreuzbein (Sakrum) zirkuliert. Bei dieser sanften Therapie wird mit einem subtilen Körperpuls gearbeitet, der durch die Bewegung der Gehirnflüssigkeit und die Zusammenwirkung anderer Körperrhythmen entsteht und sich im ganzen Körper ausweitet:
dem Craniosakralen Rhythmus.

Ziel der Behandlung ist es, alle den Rhythmus einschränkenden Strukturen so zu befreien, dass der Rhythmus gleichmäßig im ganzen Körper zu spüren ist.

Bewährt hat sich dieser Ansatz besonders bei Problemen des Nervensystems, Ohrgeräuschen (Tinnitus), bei Traumata infolge von Verletzungen, Problemen der Gesichtshöhlen, Kiefergelenksproblemen (Knacken, Knirschen), Stress, Rückenschmerzen, bei Kopfschmerz und Migräne.

Das Viszerale System (Organsystem)

besteht aus den Organen des Brustraums (Herz und Lunge), dem Magen-Darm-Trakt mit Leber und Milz, dem Bauchfell, den Nieren und der Blase und den Organen des Beckens. Die Organe werden bei Bedarf so mobilisiert, dass sie größtmögliche Bewegungsfreiheit haben und in ihrer Funktion nicht mehr beeinträchtigt sind.

Gearbeitet wird an den „Aufhängungen“ der Organe, an den bindegewebigen Verbindungen, an Spannungen innerhalb der Organe oder an Übergängen zu anderen Organen (Sphinkter), Verklebungen und evtl. an Narben von Operationen.

Besonders bei Verdauungsbeschwerden, Obstipation, Schmerzen der Bauchorgane, Einschränkung der Atmung, Rückenschmerzen (ein großer Anteil der Rückenschmerzen hat ihre Ursache in Verspannungen des Unterbauches) und Stressproblemen ist die Viszerale Therapie sehr wirkungsvoll.

Das Osteo–artikuläre (parietale) System

beinhaltet alle Gelenkverbindungen des Skeletts: Wirbelsäule, Schultern, Ellenbogen, Handgelenke, Becken, Hüfte, Knie, Füße.
Natürlich gilt auch hier der Grundsatz, dass die Struktur und eine normale Beweglichkeit (Mobilität) des Gelenks wichtig ist für dessen Funktion und Versorgung (arteriell, venös, nerval).

Mit Hilfe von sanften Korrekturen und Mobilisationen, Arbeit am Bindegewebe und an Muskeln werden Gelenke von Einschränkungen und damit verbundenen Schmerzen oder Dysfunktionen befreit.

Effektiv ist diese Arbeit bei akuten und chronischen Ischias- , Wirbelsäulen- , Schulter-, Arm-, Knieschmerzen und Problemen im Hüft- und Beckenbereich.

Shiatsu

Shiatsu ist eine Ganzkörperbehandlung, die auf der Traditionellen Chinesischen Medizin beruht. Körperliches und seelisches Wohlbefinden ist nach der chinesischen Medizin abhängig vom freien und ausgewogenen Fluss von Qui, der Lebensenergie oder Lebenskraft.

Bei den Behandlungen geht es darum, den Menschen und seine Energien wieder in ein harmonisches Gleichgewicht, in Fluss zu bringen.

Bei einer Behandlung geschieht dies u.a. durch die Arbeit mit den Energiebahnen (Meridianen) und Akupressurpunkten, durch Mobilisationen, Dehnungen und die Arbeit mit einzelnen Körpersegmenten.

Shiatsu ist eine besondere Kunst des Berührens: achtsam und absichtslos, aufmerksam der Sprache des Körpers folgend.

Traditionellerweise wird Shiatsu auf einer weichen Unterlage auf dem Boden praktiziert. Die Patientin/ der Patient trägt warme, bequeme Kleidung.

Ich kombiniere oft osteopathische Behandlungen mit Techniken und energetischer Arbeit aus dem Shiatsu.

 

Biodynamics / biodynamische Osteopathie

 

Die biodynamische Osteopathie ( bei mir Biodynamics nach Franklyn Sills) ist eine sehr sanfte, nicht invasive Form der Osteopathie.

Nachdem die Osteopathie meist einen aktiven, biomechanischen Ansatz hat, in dem ursächliche Fehlstellungen oder Fehlspannungen innerhalb des Körpers gesucht und korrigiert werden, arbeitet der biodynamische Ansatz wesentlich anders.

Anstatt aktiv zu suchen, gibt der Therapeut viel Raum, damit der Patient und sein Nervensystem zur Ruhe kommen.

Die Berührungen sind sehr sanft und werden in der Regel lange gehalten. Wenn das System zur Ruhe gekommen ist, fangen die inhärenten Kräfte (Selbstheilungskräfte) innerhalb des Patienten zu arbeiten. Ohne Beeinflussung des Therapeuten zeigt die Körperintelligenz den Bereich, an dem Heilung in diesem Moment wichtig ist. Patienten berichten dann oft, dass sich das Gewebe oder Wirbel etc. bewegen oder teilweise auch der ganze Körper innerlich arbeitet.

 

Der Therapeut hält im Wesentlichen einen sicheren, weiten Raum, in dem die Korrekturen oder Heilung stattfinden kann. Wichtig dabei ist, dass der Patient sich wohl fühlt, der Kontakt angenehm ist.

Wenn körperliche oder emotionale Probleme auftauchen, so arbeitet der Ansatz von F. Sills mit der Kommunikation und Resourcen, d.h. es werden den Patienten stärkende Bilder oder Körperbereiche gefunden, die den Umgang mit Schmerzen oder heftigen Gefühlen erleichtern. Dies wurde z.T. auch von der Trauma-Arbeit nach Peter Levine übernommen.

 

Essentiell für die Heilung ist ein Raum, in dem sich der Patient wohl, sicher und angenommen fühlt. Dadurch das die Heilung durch die inhärenten Selbstheilungskräfte und die Körperintelliegenz bestimmt wird, wirkt sie in der Regel auf sehr viel tieferen Ebenen als bei der „biomechanischen Osteopathie“. Somit ist das Behandlungsspektrum größer als bei anderen Körpertherapien und umfasst auch die Unterstützung bei systemischen Erkrankungen.

Klassische Homöopathie

 

Die klassische Homöopathie ist eine über 200 Jahre alte von Samuel Hahnemann entwickelte Heilkunst. Er fand heraus, das Substanzen, die beim Gesunden bestimmte Symptome erzeugen, diese Symptome beim kranken Menschen verschwinden lassen. (Ähnlichkeitsprinzip)

Hahnemann entwickelte ein Verfahren, Substanzen wie Pflanzen, Mineralien, Tier- oder Krankheitsprodukte zu energetisieren, indem er sie „potenzierte“. Durch das Potenzieren (das Verdünnen in Kombination mit Verreiben oder Verschütteln) werden die Informationen verfeinert, wirkungsvoller und giftige Substanzen nutzbar.
Diese „Potenzen“ werden am gesunden Menschen getestet und Symptome, die dieser erfährt aufgezeichnet. So ergibt sich aus diesen Prüfungen eine Symptomensammlung, ein „Mittelbild“, dass sehr spezifisch nur für eine Substanz passt.

Das Kernstück der homöopathische Behandlung ist eine 2-3 stündige Anamnese, eine vollständige Aufnahme von Symptomen, Verhaltensweisen und familiären Belastungen. Die Anamnese ergibt ein ganzheitliches Bild der Patientin/ des Patienten, wofür der Homöopath dann die passende potenzierte Substanz heraussucht.
Nach der Einnahme gibt es je nach Reaktion Folgeanamnesen (i.d.Regel alle 1-2 Monate), in denen die Mittelwirkung überprüft wird und das Mittel gegebenenfalls wiederholt oder geändert wird.

Die Homöopathie ist eine sehr kraftvolle, tief wirkende Methode, die vom Behandler und den Patienten/ Patientinnen Genauigkeit, Zusammenarbeit und Kontinuität verlangt. Sie ist gerade auch für Kinder sehr geeignet.

Das Spektrum der erfolgreich zu behandelnden Krankheiten ist sehr groß z.B.: Asthma, Herz-/Kreislauferkrankungen, Hauterkrankungen, Schlaf- und Verdauungsstörungen, Energie- und Antriebsmangel, Depression, Mensprobleme, Schmerzen und Missempfindungen aller Art.

Körperorientierte Gestalttherapie

 

Gestalttherapie ist eine Form der Psychotherapie. Sie wurde in den 50iger und 60iger Jahren von den deutschen Analytikern Fritz und Lore Perls in den USA entwickelt. Diese suchten nach einer Alternative zur Psychoanalyse nach Freud, die sie immer wieder stark kritisierten.

Die Gestalttherapie zeichnet sich durch eine Ansatz aus, der auf die inneren Potentiale des Klienten/ der Klientin vertraut. In der Therapie wird immer wieder Bezug zum gegenwärtigen Moment genommen: den Gefühlen, der Wahrnehmung des Körpers, dem Bezug zur Umwelt und zur Beziehung mit dem Therapeuten.
Es wird davon ausgegangen, dass unerledigte z.T. auch traumatische Situationen (offene Gestalten) den lebendigen, kraftvollen und kreativen Austausch mit der Umwelt, mit anderen Menschen behindern.

Neben dem Gespräch erlauben erlebnisorientierte Methoden, wie Rollenspiele, Traumreisen, Arbeit mit Träumen, kreativer Ausdruck, Körpererfahrung und -übungen Probleme nicht nur zu verstehen, sondern auch zu erfahren.
Als Therapeut arbeite ich je nach Situation unterstützend, stabilisierend oder herausfordernd z.T. provokativ.
Ziel der Gestalttherapie ist für mich, sich selbst-bewusster wahrzunehmen und schwierige Situationen schnell zu erkennen und angemessen zu reagieren.

Bei folgenden Problemen bietet die Gestalttherapie Unterstützung und Begleitung:

• partnerschaftliche bzw. eheliche Probleme
• familiäre Krisensituationen
• Psychosomatische Krankheiten
• Schwierigkeiten in der Arbeit z.B. mit Arbeitskollegen
• Permanentes Stress- und Anspannungsgefühl
• Krisen in Trauersituationen
• Probleme Gefühle zu verstehen und auszudrücken
• Orientierungsschwierigkeiten in Umbruchsituationen

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